Früher war ich eine ausgewachsene Stresspersönlichkeit – stark leistungsorientiert und mit perfektionistischen Tendenzen kam ich nie zur Ruhe. Und wollte dies auch gar nicht, denn dadurch wurde ich innerlich nur noch unruhiger.
Mein beruflicher Weg führte mich zunächst zu einem Pharmaziestudium. Durch meinen Drang, alles verstehen zu wollen, absolvierte ich in Folge diverse Fort- und Weiterbildungen – darunter auch die Ausbildung zur Heilpraktikerin.
Meine eigentliche Leidenschaft war dabei die Psychologie – schon früh hatte ich mich damit hobbymäßig befasst. Und als meine Tochter auf die Welt kam, war dies der Auslöser für ein mehrjähriges Studium zur psychologischen Beraterin in meiner Elternzeit.
Allerdings nicht, weil ich so hochmotiviert war und die Zeit effektiv nutzen wollte – auch wenn das vielleicht schöner klingt. Der eigentliche Grund war aber, dass ich mit dem Mama sein anfangs komplett an meine Grenzen stieß und durch meine Tochter auf das Stärkste mit mir selbst konfrontiert wurde.
Jeder Elternteil weiß: die eigenen Kinder sind der größte Trigger und der beste Spiegel für das, was bei einem selbst noch “ungeheilt” ist. Es sind unsere unbewussten Prägungen, durch die wir immer wieder in bspw. Wut, Angst, Hilflosigkeit oder Traurigkeit geraten. Unsere Umwelt und v.a. eben die eigenen Kinder zeigen uns diese wunden Punkte zielsicher auf.
Und genau diese alten Erfahrungen und Muster führen letztlich häufig auch zu körperlichen oder psychosomatischen Symptomen. Wenn Sie darüber mehr erfahren möchten, schauen Sie sich gerne meinen Artikel zu diesem Thema an.
Ich habe mich in Folge nicht nur beruflich intensiv mit dieser Thematik befasst, sondern auch jahrelang mit mir selbst. Schon als Kind war ich immer sensibel und empathisch – und wie es bei sehr fühlenden Menschen häufig der Fall ist: man „geht“ unbewusst in den Kopf, um das Übermaß an Gefühlen nicht zu spüren, sondern einfach nur verstehen zu können.
Letztlich begann damit die Reise zurück zu mir selbst. Und auch das „Außen“ lieferte mir immer wieder herausfordernde Situationen, an denen ich wachsen durfte.
Ich habe vieles hinter mir gelassen, was nicht (mehr) zu mir passte und begab mich aus dem Weg raus aus dem Kopf, zurück zum Herzen und zum Fühlen. Raus aus der inneren Leere und dem dauerhaften Funktionieren, hin zur Lebendigkeit und Leidenschaft. Und auch hin zur Spiritualität.
Über viele Jahre habe ich mich intensiv mit Prägungen, innerem Erleben und dem Unterbewusstsein beschäftigt. Ich weiß, wie wertvoll psychologisches Verstehen ist – doch alleine ändert es wenig.
Unsere frühen Erfahrungen sind im Nervensystem gespeichert. Im Körper. In Spannungen, in Schutzreaktionen, in dem Impuls zu funktionieren oder zu fliehen.
Unterdrückte Gefühle verschwinden nicht – sie bleiben als innere Unruhe, als Druck, als körperliche oder psychosomatische Beschwerden.
Deshalb arbeite ich heute ganzheitlich: Ich verbinde psychologisches Verstehen mit körperorientierten und energetischen Methoden – unter anderem aus der TCM, Embodiment, Breathwork und EFT.
In meiner Begleitung entsteht ein individueller Prozess: Gespräch, Körperwahrnehmung, Regulation, Integration.
Bei mir geht es nicht nur darum, etwas zu verstehen. Sondern darum, dass sich wirklich etwas verändert – spürbar.
Der Ausweg führt ins Innere- ich begleite Sie gerne dabei